Wärmebrückenberechnungen

Die thermische Gebäudehülle wird oftmals durch Wärmebrücken unterbrochen. Man unterscheidet dabei zwischen konstruktiven, materialbedingten und geometrischen Wärmebrücken.  Sie führen zu Wärmeverlusten und zu geringen Temperaturen an der raumseitigen Oberfläche. Letzteres kann schnell zu Schimmelbildung führen.

Mit der Wärmebrückenberechnung werden Schwachstellen analysiert und durch eine Detailplanung, die wiederum zu einer Verbesserung der Energiebilanz für den Nachweis gemäß der EnEV (Energieeinsparverordnung) führt, vermieden.

Dämmstoffdicken und Wärmeleitgruppen lassen sich so optimieren. Werden die Wärmebrücken nicht detailliert berechnet, müssen deutlich höhere pauschale Werte in den Berechnungen für den angestrebten Energieeffizienzstandard berücksichtigt werden. Dies wiederum führt dazu, dass entweder mehr Material oder qualitativ höherwertiges und damit teureres Material eingesetzt werden muss.

Aus der Praxis

Wird besipielsweise durch die Berechnung von Wärmebrücken erreicht, dass eine Dämmung mit der Wärmeleitgruppe 035 statt 032 ausreichend ist kann der Bauherr bei einem Einfamilienhaus einen Betrag von bis zu _____ € einsparen und vermeidet obendrein die Gefahr der Schimmelbildung.